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Das Schnitz- bzw. Holzbildhauerhandwerk hatte seine Blüte im Mittelalter,
als es im Auftrag der Kirche Glaubenswerke schuf und in diesem Anspruch
aufging. Besonders Tilman Riemenschneider und Veit Stoß wurden über
ihren Wirkungskreis und ihre Zeit hinaus bekannt.
Die großen
kirchlichen Aufträge sind rar geworden, geblieben ist der besondere
Reiz des lebendigen Materials.
Geblieben
ist auch die Schwierigkeit, die Kunst des Handwerks.
Wie bei der Steinbildhauerei muss das Werk
gelingen, es kann nicht «repariert» werden, etwa durch Materialauftrag.
Es gilt also, sich an ein Gesicht, eine Geste durch Materialabtrag «heranzutasten».
Wurde ein Stück Holz an einer bestimmten Stelle weggeschnitten, ist
die Entscheidung unwiderruflich. Das macht die Anfertigung von Portraits,
die das Typische der Vorbilder treffen, ihnen ähnlich sein sollen,
besonders schwierig.
Es gelingt tatsächlich nur mit Hilfe von «oben» - versuchen
Sie es mal!
Schnitzkurse
gibt´s in der "Kunstschule der Gemeinnützigen Lübeck".
Einfach unter Kontakt bei mir anmelden!
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Die hier unter SPIEL (Leseproben)
vorgestellten Theaterstücke entfalten ihr Leben erst auf der Bühne.
Sie müssen und sollen gespielt werden, sonst ist ihre Entstehung
sinnlos. Ihre Inszenierung verlangt Mut, denn es handelt sich hier nicht
um Bewährtes, sondern durchaus um Neues, auch «Schwieriges».
Die Entscheidung, eines zu inszenieren, hängt also ganz davon ab,
ob sein innerer Wert einen Regisseur und einen Ausstatter, einen Theaterdirektor,
Dramaturgen und, last but not least, ein Ensemble dazu reizt, es zu realisieren
und sich selbst mit ihm. Es hängt also ganz und gar von der Vorstellungskraft
und im besonderen Maße von der Kreativität künstlerischer
Vorstände ab, ob ein Stück inszeniert wird, denn es ist selbst
sehr unvollkommen ohne Bühne, ohne Schauspieler, ohne Szene, Musik,
Farbe.
Weit vor einer ersten Vorstellung muss man es sich also schon ohne all
das, aber möglichst mit all dem «vorstellen».
Theaterstücke habens schwer, sie sind wie Waisenkinder.
Mein
Blog "MonoLoge"
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